Jetzt gibt’s Geld: Unser Infostand am 9. November

Scannen0008Ja, Sie lesen richtig: Auf unserem Infostand am Samstag, den 9. November, verteilen wir 500-EUR-Scheine. Das ist die gute Nachricht. Aber Sie ahnen es: Dann gibt’s auch eine schlechte …
Tja, leider. Wir bitten Sie nämlich, das ganze Geld wieder direkt an die Stadt Wuppertal zu spenden, denn die hat’s wirklich nötig…

35 Millionen fallen nicht aus dem Himmel…
Die Zeche für Fehlplanungen am Döppersberg-Umbau zahlen weder Herr Jung, noch Herr Slawig, noch Herr Reese, noch Herr Müller, sondern wir Wuppertaler Bürger:
Sie als Gewerbetreibender!
Sie als Hundebesitzer!
Sie als Autofahrer, der in Wuppertal zukünftig einen Offroader braucht, weil für die Straßensanierung kein Geld mehr da ist.
Und Sie als Innenstadtbesucher, der den Platz am Kolk möglicherweise noch nicht mal mehr als Parkplatz benutzen darf, wenn er an einen privaten Investor verkauft wird…
Sicher ist: Spätestens durch die erforderlichen weiteren massiven Einsparungen wird jeder Wuppertaler Bürger von den bisherigen politischen Fehlern betroffen sein.
Und deshalb müssen wir Wuppertaler was anders machen…

Für den Erhalt einer lebendigen Elberfelder Innenstadt: Für eine zukunftsfähige Lösung!
Als Initiative, die sich für den Erhalt einer lebendigen und liebenswerten Elberfelder Innenstadt einsetzt, geht es uns nicht um „Pro“ oder „Contra“ Döppersberg. Denn sowohl ein Baustopp als auch eine blinde Fortsetzung der „Augen-zu-und-durch!“-Politik werden vermutlich ins Chaos führen und schwere Nachteile für Wuppertal bedeuten.
Aus diesem Grund fordern wir von politischen Entscheidern, endlich die Initiative zu ergreifen und mit Mut, Engagement, Kreativität und Intelligenz einen neuen verantwortbaren und zukunftsfähigen Lösungsweg zu finden!

Besuchen Sie uns und diskutieren Sie mit:
Samstag, den 9. November 2013
von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
am Von-der-Heydt-Platz
(im Eingang der leerstehenden (!) Sportarena gegenüber von C&A)

Advertisements

Wir Wuppertaler müssen was anders machen! Unser Beitrag zum Thema Döppersberg

jung-braucht-geldUm die City-Arkaden ist es etwas ruhiger geworden – umso lauter wird aktuell die Diskussion um den Umbau des Döppersberg. Weil der politische Wahnsinn in Wuppertal sich offensichtlich auch nicht auf ein Projekt beschränkt, haben wir uns entschlossen, unser Themenspektrum zu erweitern.

35.000.000 zusätzlich für den Döppersberg
Das bedeutet: Jeder Wuppertaler ist nun mit 100,00 EUR dabei: Sie. Und Sie. Und Sie. Und Ihre Eltern und Kinder, natürlich. Jeder Wuppertaler.
Und wer sich an Stuttgart, die Elbphilharmonie in Hamburg oder den Berliner Flughafen erinnert, ahnt bereits, dass es dabei vermutlich nicht bleiben wird.

Download Flugblatt

Von diesem Geld könnte man zum Beispiel …
•    neue Kindergartenplätze schaffen
•    marode Schulgebäude renovieren
•    unsere Schwimmbäder wieder betreiben
•    das Schauspielhaus erhalten
•    Wuppertals verfallene Treppen sanieren
•    beschädigte Straßen wieder instand setzen
•    die Gewerbesteuer senken und damit neue Firmen ansiedeln
•    für Aufenthaltsqualität in der Innenstadt sorgen…
… und sicher fällt Ihnen auch noch das ein oder andere ein.

Stattdessen geben Politik und Verwaltung Geld, das sie nicht haben, für ein Prestige-Objekt aus. Sicher ist der Umbau des Döppersberg sinnvoll – dieser wäre vermutlich aber weit preiswerter zu realisieren. Vielleicht eben nicht ganz so spektakulär.
Finanziert werden soll das Projekt durch einen Verzicht auf die vielen kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen – und durch den Ausverkauf von städtischem Eigentum: So soll zum Beispiel der Platz am Kolk an einen Investor verkauft werden, damit dieser uns ein noch größeres, seelenloses Shopping Center vor die Nase setzt. Hier können Sie dann endlich mal  das Geld ausgeben, das Sie dann auch nicht (mehr) haben.
Und damit wären wir auch schon wieder beim Thema City-Arkaden…

„Wuppertal – macht was anders“ (!)
Wir haben die Aufforderung der Düsseldorfer Werbeagentur Scholz & Friends, Oberbürgermeister Peter Jung und Stadtdirektor Johannes Slawig an uns Wuppertaler nun verstanden. Sie haben recht:

Wir Wuppertaler müssen was anders machen!

Siehe auch njuuz-Kommentar von Hendrik Stötter:
„Das Projekt Döppersberg muss neu gedacht werden“

Bürgerbeteiligung Wuppertal 2025 – unser Vorschlag

Konzept_Wuppertal_2025

Unser Vorschlag zur
Bürgerbeteiligung Wuppertal 2025
Klick auf das Bild öffnet das PDF

+++ Siehe auch Nachtrag 8. September 2013 +++
„Wuppertal 2025 –
unser Vorschlag wurde nicht veröffentlicht“

Das Projekt „Bürgerbeteiligung Wuppertal 2025“ wird heiß diskutiert – die Verunsicherung können wir gut nachvollziehen: Eine Politik, die einerseits eine Erweiterung eines 08/15 Shopping-Centers befürwortet – also genau das anstrebt, was nun wirklich (fast!) jede kleinere, mittlere  und größere Stadt macht – und gleichzeitig mit dem Motto „Wuppertal macht was anders“ Punkte sammeln möchte, ist widersprüchlich und befindet sich an der Grenze der Glaubwürdigkeit.

Nichtsdestotrotz: Die Idee „Wuppertal macht was anders“ finden wir absolut gut und richtig. Denn die verträgt sich nun wirklich nicht mit der Erweiterung der City-Arkaden. Ob und welche politischen Entscheider das Motto tatsächlich ernst meinen, können wir nicht beurteilen – die weitere Entwicklung wird es zeigen. Denn wie heißt es so schön: „An ihren Taten sollt ihr sie erkennen!“

Wir gehen im Moment noch ganz optimistisch davon aus, dass die Stadt offen für die Ideen der Bürger ist – und möchten deshalb einen konstruktiven Beitrag leisten!

Grundlage für unseren Vorschlag im Rahmen der Bürgerbeteiligung Wuppertal 2025 sind die Anregungen, die wir durch Professor Klaus Schäfer im Rahmen unserer Veranstaltung am 6. Juni 2013 erhalten haben: Eine zukunftsweisende Stadtplanung orientiert sich an einer neuen Philosophie der Stadtentwicklung, nach denen eine Stadt bürgerfreundlicher, liebenswerter – und attraktiver werden kann. Keine Utopie – sondern in einigen deutschen Städten bereits gelebte Realität.

Diesen Vortrag fanden wir so inspirierend, dass wir eine differenzierte Ideenskizze entwickelt haben, wie sich eine solche Philosophie beispielhaft auf eine Neugestaltung des Platzes am Kolk übertragen lässt.
Somit gibt es nun nicht nur gute Argumente gegen die Erweiterung der City-Arkaden, sondern auch einen konkreten Ansatz, wie eine realisierbare Alternative aussehen könnte – die vielleicht sogar die Deutsche Telekom (die das Postgebäude laut Wuppertaler Rundschau zurzeit nicht an ECE verkaufen möchte) spannend finden könnte …

PDF-Download Ideenskizze Platz-am-Kolk, Die Wuppertaler