Die Initiative Die Wuppertaler

Moderatorin_LokalzeitZum Bericht WDR Lokalzeit, 8. Februar 2013 =>
Der WDR dokumentiert die Perspektive der unmittelbar betroffenen Mitbegründer der Initiative „Die Wuppertaler“
Im Interview erläutert der Soziologe Dr. Tim Lukas, Bergische Universität Wuppertal, warum das geplante ECE-Projekt der Stadt Wuppertal sehr wahrscheinlich schaden, jedoch keinesfalls nützen wird: „Es gibt keine Steigerung der Kaufkraft-Zuwächse, es gibt auch keine Steigerung der Attraktivität, keine Steigerung der Zentralität…“ so Dr. Tim Lukas. Aber sehen Sie selbst…

Karte_Kolk-quEs geht um weit mehr als nur den Platz am Kolk: Im Rahmen der Erweiterung der City-Arkaden soll eine Stadt in der Stadt entstehen.  Wenn es nach den Plänen der ECE geht, werden Gebäude im Kipdorf abgerissen und der Kipdorf zu einer Sackgasse.  Die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude Post und Rex-Theater werden „einbezogen“. Was immer das heißen mag. Eine solche Entscheidung würde nicht nur alteingesessene Unternehmen ruinieren, sondern auch gravierende Folgen für die Elberfelder Innenstadt und ganz Wuppertal haben.
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Und was wird aus Barmen?
Soll das Zentrum Barmen endgültig seine Bedeutung verlieren? Man darf davon ausgehen, dass die Wirtschaftlichkeitsprüfungen der ECE die Kaufkraft aus Barmen miteinbeziehen. Im Zusammenspiel mit den Plänen zur Neugestaltung des Döppersberg wird Barmen zur Randlage von Wuppertal (Elberfeld). Ist das politisch so gewollt? Wir, die Wuppertaler, wollen dies jedenfalls nicht.

Wir Wuppertaler engagieren uns dafür, dass

nicht nur die Elberfelder Innenstadt, sondern auch das Umfeld lebendig bleibt: Bürger und Einzelhändler, denen die gewachsenen Strukturen und eine vielfältige Stadtkultur einfach lieber sind, als ein künstlich geschaffenes „Einkaufsparadies“ mit dem Einerlei einer seelenlosen Center-Konsumwelt. Erfahrungen in vielen anderen Städten wie zum Beispiel Essen (Limbecker Platz) zeigen: Die Erweiterung der City-Arkaden wird das Aussterben der Elberfelder Innenstadt forcieren und zudem weitreichende Beeinträchtigungen der übrigen Stadt zur Folge haben. Denn neue Verkaufsflächen können letztlich nicht die Kaufkraft der Wuppertaler Bürger erhöhen, sondern nur einen Umverteilungsprozess auslösen.

Wir Wuppertaler möchten nicht, dass

  • alteingesessene Unternehmen verdrängt werden
  • denkmalgeschützte Gebäude wie die Post oder das Rex-Theater in ein seelenloses Shopping Center integriert werden
  • die Alte lutherische Kirche am Kolk in Zukunft ein Schattendasein führt

  • der Kipdorf zu einer Sackgasse wird 
  • das Zentrum Elberfelds bald nur noch aus Billigfilialisten, 1-Euro-Shops, Handy-Shops und leerstehenden Gewerbe-Immobilien besteht
  • die Hoheit über die Stadt an einen privaten Großinvestor abgegeben wird

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Die Wuppertaler – überparteilich für die Vernunft

Die Initiative „Die Wuppertaler“ bildet eine große Kooperation der Vernunft: Ob CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke, WfW oder parteilos – willkommen sind alle, die sich zum Erhalt der Wuppertaler Innenstadt bekennen. Wir freuen uns über jeden Mitstreiter!

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4 Kommentare zu “Die Initiative Die Wuppertaler

    • Vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie sind nicht der einzige, den diese Frage beschäftigt. Dazu folgendes: Zunächst möchte ich klarstellen, dass ich nicht die Verantwortung für die Initiative, sondern nur die Verantwortung für den Blog der Initiative übernehme. Ich betreue die Redaktion – motiviert durch eine sehr enge freundschaftliche Bindung an Wuppertal – im Interesse und Auftrag engagierter Bürger und Einzelhändler Wuppertals. Siehe „Unterstützer“

      Zu Ihrem berechtigten Hinweis auf die „eigenen Sorgen des Ruhrpotts“: Mit dem ECE Shopping Center Limbecker Platz bin ich gewissermaßen auch selbst Betroffener – und würde eben gern daran mitarbeiten, dass in Wuppertal ein solcher Fehler nicht passiert.
      Siehe auch: „Essen auf dem Weg zur KIK-Stadt“

  1. Hallo,
    ich bin neu hier nach Wuppertal gezogen und frage mich auch, welches Stadtmarketing es hier gibt? Ich dachte, weil die Mieten hier nicht so überteuert sind, müsste eigentlich mehr los sein? Ich stellte fest, dass viele Kneipen schließen sollen z.B. Luisenviertel wegen Lärm ?? In den Zeiten muss man umdenken und den Gedanken auch schüren: Geld ist nicht alles, sondern: Was man der Gesellschaft gibt, bekommt man auch wieder! Klingt so gläubig, ok, Konsumverhalten versuchen zu ändern und Häuser besetzen, eigene Initative ergreifen und der Stadt zeigen, was möglich ist… Geht nicht? Oh, ein gutes Beispiel gibt es in München! Also, ich mag nur nicht immer so viel reden, sondern ich mag anpacken und dann bin ich bei Euch auch dabei!! Liebe Grüße Pascale Pichon

  2. Das sehr gut moderierte Interview mit den Stadtplanern Junker und Kruse auf Radio Wuppertal sollten sich die für die Erweiterung der City-Arkaden in Stadtverwaltung und Stadtparlament Verantwortlichen genauestens anhören. Dort werden von kompetenter Seite sine ira et studio, also.sachlich und ausgewogen, mehr als genug Argumente ausgebreitet, weshalb eine Erweiterung, jedenfalls in der von ECE geplanten Form und Größe, dem Wohl Wuppertals, das den Erwähnten am Herzen liegen sollte, nicht dienlich ist.

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