Oooops – auf einmal war das Geld weg…

P1030565… und so ist es uns genauso ergangen wie der Stadt Wuppertal. Obwohl wir wirklich viele, viele Fünfhunderter am Start hatten, mussten wir Bürger, die sie für eine Spende an die Stadt bei uns abholen wollten, auf bessere Zeiten vertrösten. Doch das Schöne ist: Bei uns geht’s etwas schneller – zumindest mit einer Zwischenlösung. Wir können  den Schein wenigstens noch hier zum Download zur Verfügung stellen und so kann man sich das Geld, das Wuppertal nicht mehr hat, wenigstens am Monitor anschauen.

Ebenfalls zum Download finden Sie hier auch unseren brandneuen Brief an Oberbürgermeister Peter Jung: Einfach ausdrucken, ausfüllen (Name, Adresse, Unterschrift) und abschicken!

Eine Spende an die Stadt Wuppertal? Soll das ein Witz sein?

Manche Besucher unseres Infostandes waren zunächst irritiert – und empört. Erst nach unserer Bestätigung, dass es sich hier tatsächlich um Ironie handele, kehrte bei allen das Lächeln auf die Gesichter zurück. Die Tatsache, dass tatsächlich 70.000 dieser Scheine benötigt werden, um die Mehrkosten am Döppersberg zu finanzieren, hatten sich viele noch gar nicht klargemacht. So war das wichtigste Ziel unseres Infostandes erreicht: Wir möchten ein Bewusstsein dafür schaffen, über wie viel Geld hier eigentlich geredet wird und dass es die Bürger Wuppertals (und nicht etwa Politik und Verwaltung) sind, die dieses Geld bezahlen werden.  „Da ist es doch wohl das mindeste, dass wir wenigstens ehrlich informiert werden,“ war die einhellige Meinung. Die Reaktionen einiger Besucher gingen jedoch noch weiter:
„Hamburger Elbphilharmonie, Berliner Flughafen, Stuttgart 21 und jetzt auch Wuppertal Döppersberg – das ist wie eine Neurose: Immer dasselbe, ohne das daraus mal gelernt wird!“
„Schönes Eingangstor von Wuppertal – prima, aber was ist mit dem Rest? Der darf doch nicht verkommen!“
„Den Döppesrberg hat man über Jahrzehnte systematisch verkommen lassen. Ich glaube, dass  auch mit einer Unterführung eine ansprechende Lösung denkbar wäre!“
„Ich weiß überhaupt nicht, was der Begriff Harnröhre soll. Das trifft vielleicht auf die Unterführung am Steinbecker Bahnhof zu. Am Döppersberg riecht es erst nach Bäcker, dann nach Döner und mitunter nach Blumenladen. Kein Problem!“
„So schwer das auch ist, wir brauchen eine Lösung, die alle mittragen. Vielleicht hilft ein Schlichter, der dazu beiträgt, dass man den Politikern wieder vertrauen kann.“

Download OB-Brief

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Und so berichtet die WZ: „Protest gegen Döppersberg-Umbau“

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