Wir Wuppertaler müssen was anders machen! Unser Beitrag zum Thema Döppersberg

jung-braucht-geldUm die City-Arkaden ist es etwas ruhiger geworden – umso lauter wird aktuell die Diskussion um den Umbau des Döppersberg. Weil der politische Wahnsinn in Wuppertal sich offensichtlich auch nicht auf ein Projekt beschränkt, haben wir uns entschlossen, unser Themenspektrum zu erweitern.

35.000.000 zusätzlich für den Döppersberg
Das bedeutet: Jeder Wuppertaler ist nun mit 100,00 EUR dabei: Sie. Und Sie. Und Sie. Und Ihre Eltern und Kinder, natürlich. Jeder Wuppertaler.
Und wer sich an Stuttgart, die Elbphilharmonie in Hamburg oder den Berliner Flughafen erinnert, ahnt bereits, dass es dabei vermutlich nicht bleiben wird.

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Von diesem Geld könnte man zum Beispiel …
•    neue Kindergartenplätze schaffen
•    marode Schulgebäude renovieren
•    unsere Schwimmbäder wieder betreiben
•    das Schauspielhaus erhalten
•    Wuppertals verfallene Treppen sanieren
•    beschädigte Straßen wieder instand setzen
•    die Gewerbesteuer senken und damit neue Firmen ansiedeln
•    für Aufenthaltsqualität in der Innenstadt sorgen…
… und sicher fällt Ihnen auch noch das ein oder andere ein.

Stattdessen geben Politik und Verwaltung Geld, das sie nicht haben, für ein Prestige-Objekt aus. Sicher ist der Umbau des Döppersberg sinnvoll – dieser wäre vermutlich aber weit preiswerter zu realisieren. Vielleicht eben nicht ganz so spektakulär.
Finanziert werden soll das Projekt durch einen Verzicht auf die vielen kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen – und durch den Ausverkauf von städtischem Eigentum: So soll zum Beispiel der Platz am Kolk an einen Investor verkauft werden, damit dieser uns ein noch größeres, seelenloses Shopping Center vor die Nase setzt. Hier können Sie dann endlich mal  das Geld ausgeben, das Sie dann auch nicht (mehr) haben.
Und damit wären wir auch schon wieder beim Thema City-Arkaden…

„Wuppertal – macht was anders“ (!)
Wir haben die Aufforderung der Düsseldorfer Werbeagentur Scholz & Friends, Oberbürgermeister Peter Jung und Stadtdirektor Johannes Slawig an uns Wuppertaler nun verstanden. Sie haben recht:

Wir Wuppertaler müssen was anders machen!

Siehe auch njuuz-Kommentar von Hendrik Stötter:
„Das Projekt Döppersberg muss neu gedacht werden“

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Ein Kommentar zu “Wir Wuppertaler müssen was anders machen! Unser Beitrag zum Thema Döppersberg

  1. Arno Offermann
    Der Umbau Döppersberg muss gestoppt werden, es ist volkswirtschaftlich ein Horror, warum gibt es keine Bürgerbeteiligung, keine Bürgerbefragung für so wichtige Eingriffe in unseren Alltag? Die Argumentation der Stadtspitze, wir verlieren sonst die Förderung des Landes NRW ist der Gipfel, sind diese Fördergelder des Landes, keine Steuergelder? Das Projekt Döppersberg muss deshalb durchgezogen werden? Auch wenn es der größte Teil der Bevölkerung nicht will und auch nicht einsieht. Man muss kein Hellseher sein, bei den 35 Mio. Mehrkosten wird es nicht bleiben!

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