Wuppertal 2025 – unser Beitrag wurde nicht veröffentlicht

+++ Aktualisierung am 12. September 2013 +++
Knapp 14 Tage und viele E-Mails später ist nun auch unser Beitrag auf der städtischen Plattform zu finden! Nichtsdestotrotz bleibt der ursprüngliche Artikel lesenswert:

Zu unserem großen Bedauern wurde unser Beitrag zur Bürgerbeteiligung Wuppertal 2025 „Neugestaltung Platz am Kolk und Umgebung“ trotz Nachfrage bis heute nicht auf der Internetseite der Stadt Wuppertal veröffentlicht.

Es ist uns zudem unverständlich, dass abweichend von der Ausschreibung, die bis zum 15. Juli 2013 auf der Internetseite der Stadt zu finden war, die Beiträge „aus Datenschutzgründen“ anonymisiert wurden und auf die Veröffentlichung von Anhängen ohne Angaben von Gründen „verzichtet wurde“, obwohl das Hochladen von Dokumenten ausdrücklich vorgesehen war (siehe Ausschreibung).
Somit ist davon auszugehen, dass auch weitere Beiträge oder wichtige Elemente dieser Beiträge wie erläuternde Fotos, Skizzen, Kartendarstellungen etc. der Öffentlichkeit vorenthalten werden. Dies entspricht nicht unseren Vorstellungen von „größtmöglicher Transparenz“, die Oberbürgermeister Peter Jung in seinem „Dank für Engagement“ herausstellt.

Konzept_Wuppertal_2025Zu unserem Beitrag
Als Initiative, die sich kritisch zur bisher bekannten Planung zur Erweiterung der City-Arkaden äußert, möchten wir mit unserem Beitrag zeigen, dass wir nicht gegen, sondern für eine positive Veränderung in Wuppertal sind. Deshalb haben wir mit Unterstützung von Professor Klaus Schäfer (School of Architecture, Hochschule Bremen) eine differenzierte Ideenskizze entwickelt. Diese zeigt nicht nur eine Perspektive, wie eine Alternative zur Überbauung  des Platzes am Kolk aussehen könnte, sondern stellt auch Ansätze zur Realisierung vor.
Unser Beitrag mag – angesichts der Realpolitik Wuppertals – zunächst utopisch klingen. Doch Beispiele aus anderen Städten wie Ulm, Hannover, Paris oder Seoul machen deutlich, dass es möglich ist, neue Wege zu gehen. Dass unsere Ideen auch in Hinblick auf die angespannte Finanzlage Wuppertals grundsätzlich realisierbar ist, wurde uns von kompetenten Fachleuten bestätigt. Es bleibt allein die Frage: Meinen die zurzeit Verantwortlichen der Stadt Wuppertal ihren selbst proklamierten Slogan „Wuppertal macht was anders“ wirklich ernst …?

Unser wichtigstes Anliegen bleibt, einen konstruktiven Beitrag zu einer bürgerfreundlichen Entwicklung der Stadt Wuppertal zu leisten. Deshalb wünschen wir uns, dass unser Vorschlag zur Neugestaltung des Platzes am Kolk diskutiert und im Sinne der Bürger Wuppertals weiterentwickelt wird.

Fragen zum Projekt Bürgerbeteiligung Wuppertal 2025
In der Umsetzung des Projektes „ Bürgerbeteiligung Wuppertal 2025“ tauchen zunehmend Fragen auf:

  • Warum wurden die Beiträge anonymisiert – und warum wurde dies nicht im Vorfeld angekündigt?
  • Warum wurden Teilnehmer ermuntert, Anhänge (wie zum Beispiel Fotos, Skizzen, Kartendarstellungen …) hochzuladen, wenn diese dann nicht veröffentlicht werden?
  • Warum wird die Frage „Was passiert mit den eingereichten Anregungen?“ auf der Internetseite heute anders beantwortet als vor zwei Monaten?
  • Gibt es zum Beispiel die Arbeitskreise noch, die hier nun nicht mehr erwähnt werden?
  • Wenn ja, werden diese auch Vorschläge diskutieren, die (wie mindestens unserer) nicht oder nur teilweise veröffentlicht wurden?

Auf die Antworten zu diesen und den Fragen von Bündnis 90 /  Grünen (siehe „Kleine Anfrage“) sind wir gespannt….

Download Ausschreibungstext „Bürgerbeteiligung Wuppertal 2025“, veröffentlicht bis zum 15. Juli 2015

Download  „Neugestaltung Platz am Kolk und Umgebung“ (Unser Beitrag zur Bürgerbeteiligung 2025)

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Ein Kommentar zu “Wuppertal 2025 – unser Beitrag wurde nicht veröffentlicht

  1. Was Sie hier berechtigterweise kritisieren, paßt ins Bild, das ich gerade als Konservativer leider von dieser Stadtspitze gewinnen mußte: sie spielt schlicht und einfach falsch.

    Ich erinnere an die fadenscheinige Begründung, mit der die WSW-Wassersparte von der Stadt zurückgekauft wurde, an den übereilten Abriß des Vohwinkeler Hallenbades, die Sonntagsreden und Versprechungen anläßlich der Schließung von Fuhlrott-Museum und Schauspielhaus und natürlich das jüngste, das Döppersberg-Desaster. Die Entscheidung der „Viererbande“ der Rathaus-Koalition stand wohl in jedem dieser Fälle von vornherein fest, eine echte Diskussion, gar eine Bürgerbeteiligung scheint man zu fürchten wie der Teufel das Weihwasser.

    Angesichts der positiven Aussagen zur Erweiterung des ECE-Centers („City-Arkaden“ ist ja ein Euphemismus für dieses Monstrum), die von den Fraktionsvorsitzenden Müller und Reese, assisitiert von Baudezernent Meyer, kolportiert werden, sollten sich alle Gegner der Erweiterung darauf einstellen, daß die Stadtspitze dieses Projekt mit aller Macht durchsetzen will. Wahrscheinlich wird sie wider besseres Wissen sogar behaupten, dies führe doch zu erhöhten Steuereinnahmen. Gäbe es solche wider alle Wahrscheinlichkeit, würden sie natürlich sofort von Wuppertals Schwarzem Loch namens „Döppersberg“ aufgesaugt.
    Beam sie auf den Mars, Scotty!

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