Neue Ideen für die Erweiterung der City-Arkaden: Kirche für Event-Gastronomie öffnen!

Pfarrer Bollengraben bitten wir um Verzeihung, aber diesen herrlich ironischen Leserkommentar möchten wir einfach herausstellen. Er offenbart für die Planung der City-Arkaden völlig neue Perspektiven 🙂
Aber ich möchte nichts vorwegnehmen – hier der Originaltext:

„Warum diese Salamitaktik?

Ich schlage vor, das ganze Karree, das durch Wupper, Wall, Hofkamp und Hofaue begrenzt wird, einheitlich zu überbauen. Die durch den Komplex führende Nord- Süd- Achse könnte, vielleicht im Abstand von jeweils 50 Metern, mit Zugängen zu der Mall versehen werden. Die wenigen in dem Bereich bisher noch tätigen selbstständigen Einzelhändler könnten mit einem Mietrabatt von vielleicht 10 %, natürlich bei 20-jähriger Bindung und Öffnungszwang, für das Projekt gewonnen werden. Die beiden Kirchen in dem Areal könnte man als nostalgische Highlights in das Konzept einbeziehen, zum Beispiel durch Eventgastronomie („Genießen Sie unser reichhaltiges Abendmahl!“) und Bungeespringen im Innern der Türme. Die Vorteile für die Stadt Wuppertal liegen auf der Hand: Man braucht in diesem Karree keinen Ordnungsdienst und keine Straßenreinigung einschließlich Winterdienst mehr. Zugleich wären mit einem Schlag alle Parkplatzprobleme gelöst: Auf dem gesamten Dachbereich könnte man Autos abstellen. Als Gegenleistung wird der Betreiber fairerweise erwarten dürfen, dass alle Läden in der Mall täglich durchgehend Tag und Nacht geöffnet sein dürfen.
Auch der Tourismus könnte angekurbelt werden: Die Stadt hätte neben Schwebebahn, Pina Bausch, Friedrich Engels und Nordbahntrasse ein weiteres Alleinstellungsmerkmal. Vorschlag für den Werbeslogan: „Shopping ohne Regenschirm!“
Seine soziale Ader könnte der Betreiber dadurch unter Beweis stellen, dass er einer Selbsthilfegruppe Konsumsucht sowie einem Schuldnerberatungsbüro kostengünstig Räume zur Verfügung stellt.
Sollte das Projekt scheitern, so fallen die Abbruchkosten natürlich der Stadt zur Last.

Dietrich Böttcher, 24. Februar 2013

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