Und die CDU sagt …

… nichts. Schweigen im Walde. Keine Pressemitteilung. Keine Hinweise zur Erweiterung der City-Arkaden auf der Homepage. Auch Oberbürgermeister Jung, das Oberhaupt unserer Stadt, schweigt. Doch die Menschen „da draußen“, wie sie die Kanzlerin immer gern nennt, wundern sich: „Warum sagt uns keiner was?“

Was hat das Schweigen zu bedeuten? Taktisches Kalkül? Besser abwarten als das Falsche zu sagen? Oder Gold, wie das gute alte Sprichwort lehrt? Aber vielleicht ist man bei der CDU einfach nur paralysiert vom Ergebnis der Landtagswahl in Niedersachsen…
Man kann nur spekulieren – wie die Menschen da draußen…

Die SPD war am schnellsten:

Bereits einen Tag nach der Veröffentlichung in der WZ meldete die SPD sich zu Wort und versicherte namentlich durch den Fraktionsvorsitzenden Klaus Jürgen Reese und den Stadtverordneten Thomas Kring: Wir werden das ergebnisoffen prüfen.

Und das sagen die anderen:

In der am 20. 01. erschienenen Wuppertaler Rundschau werden Die Linken bereits mit einer klaren Haltung zitiert: Wir sind dagegen. Willkommen im Club der Wuppertaler! Fraktionschefin Elisabeth August meint: „Die von der Stadtverwaltung mit ECE nichtöffentlich verhandelten Pläne über die Überbauung des Platzes am Kolk lassen nicht nur architektonisch Schlimmes befürchten, sondern auch städtebaulich.“ Zu lange seien in Wuppertal allein die Belange von Investoren berücksichtigt worden, und eine Ausdehnung der City-Arkaden werde den Leerstand in der restlichen Elberfelder Innenstadt weiter zunehmen lassen. Hoffen wir, dass die SPD diese These wie versprochen „ergebnisoffen“ prüft. Denn das Ergebnis einer solchen Prüfung wäre in der Tat eindeutig.

Auch die FDP ist „sehr skeptisch“

Weiterhin zitiert die Rundschau Alexander Schmidt (FDP), der zum Thema „Erweiterung der City-Arkaden“ bereits im Juli 2012 eine klare Stellungnahme abgegeben hat: So sieht die FDP laut Schmidt das Erweiterungsvorhaben „sehr kritisch, sehr skeptisch.“ Wir freuen uns, dass der FDP in Wuppertal die marktwirtschaftliche Freiheit der mittelständischen Unternehmen in der Heimatstadt offenbar wichtiger ist als das Interesse des Hamburger Großinvestors. Eine deutliche Bitte richtete Schmidt seinerzeit laut Rundschau an den Stadtentwicklungsdezernenten Frank Meyer: „Sie müssen nicht immer alles positiv begleiten.“ Die Wuppertaler schließen sich dieser Bitte an.

Und was sagen Die Grünen?

Nun, laut geworden ist noch nichts, doch ist zu hören, dass die Partei das Thema „Erweiterung City-Arkaden“ auf der Versammlung der Bezirksvertretung am 6. Februar 2013 diskutieren möchte. Das wäre immerhin ein erster Schritt auf dem Weg zu einer wünschenswerten Transparenz der Politik in Wuppertal.

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